Im Alter von 17 Jahren beschließt Zekarias Kebraeb, seine Heimat Eritrea in Ostafrika zu verlassen. Er will keinen lebenslangen Militärdienst machen, sondern frei sein. Dafür verlässt er seine Familie und riskiert sein Leben. Denn die Flucht ins vermeintliche Paradies Europa bedeutet einen zähen Kampf ums Überleben.

Zusammen mit der Journalistin Marianne Moesle hat Zekarias Kebraeb ein Buch über seine vierjährige Flucht nach Deutschland geschrieben. Mit seiner Geschichte gibt er Flüchtlingen ein Gesicht. In Europa angekommen werden sie in Asyllager weggesperrt, sie dürfen nicht lernen, nicht arbeiten, nicht frei sein. Aber Kebraebs Geschichte endet nicht im Auffanglager, sie geht weiter.