Im Mai und Juni 1933 wurden in deutschen Städten Bücher verbrannt. Mit dieser Aktion setzte die Verfolgung von Autorinnen und Autoren ein, die den Nationalsozialisten etwa aufgrund ihrer Herkunft, ihrer politischen oder religiösen Überzeugungen, ihrer Lebensweise missliebig waren. Die Auswahl der Bücher basierte auf der „Schwarzen Liste“, die sich auf 12.400 Titel und das Gesamtwerk von 149 Autorinnen und Autoren erweiterte.

Aus Anlass des Kölner Jahrestages am 17. Mai 1933 stellen wir die Arbeit des Verlags Edition Memoria und der „Gesellschaft zur Förderung vergessener Literatur“ von Thomas B. Schumann vor. Bernt Hahn liest aus Werken verfolgter Autoren.

Blutfunde +Die Edition memoria