Wegen dem Song Naghi sprachen einige islamische Geistliche im Iran mehrere Fatwas (islamisches Rechtsgutachten) gegen ihn aus. Unter dem Druck der iranischen Regierung, seine politischen und gesellschaftskritischen Botschaften aus seiner Musik zu entfernen, wanderte er 2005 nach Deutschland aus. In Deutschland fing er an Rap Texte zu schreiben und nahm 2008 sein erstes Album auf. Nach einem Jahr Zwangspause tritt Shahin Najafi wieder in Deutschland auf – in seiner Wahlheimat Köln mit einem Kölner Ensemble.

Für den iranischen Künstler ist Rap Musik eine Sprache, um sich Gehör zu beschaffen. Seine Leidenschaft aber gehört der Blues, Folk, Flamenco und Jazzmusik. Seine Akustik-Konzerte sorgen für große Begeisterung. Shahin Najafi ist ein begnadeter Sänger und vielschichtiger Künstler, der mittlerweile einer der weltweit erfolgreichsten iranischen Alternativkünstler ist.