Wenn ein Mensch zu Unrecht in eine Anstalt eingewiesen wird und alle um sich herum als verrückt, jedoch nur sich selbst als normal ansieht, dann fragt man sich: wer ist normal, wer verrückt? „Unter Irren“ ist ein integratives Theaterstück über Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen, welche das Publikum an der eigenen Wahrnehmung zweifeln lassen.

Das Tabu, dass Darsteller ohne Behinderung in einem integrativen Projekt Behinderte spielen, wird gebrochen. Behinderung soll aber nicht zur Schau gestellt werden. Das Publikum soll sich fragen, was echt ist und was nicht. Beginnt Wahnsinn im eigenen Kopf oder in der Umwelt? Bei der Umsetzung der erforderlichen szenischen Effekte hilft Julius Frack, aktueller Weltmeister im Bereich „Stage Illusions“.

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