Können Völker, die in Konflikte gegeneinander getrieben worden sind, zu echter Versöhnung und Frieden finden? Am Beispiel des Völkermords an den Armeniern 1915, der tragischen Lage der Palästinenser seit 1948 und des Irakkriegs beschreibt Muriel Mirak-Weißbach die Ereignisse aus der Sicht von Menschen, die damals noch Kinder waren.

Der Titel des Buchs bezieht sich auf eine Episode aus Dantes Göttlicher Komödie: Um ins Paradies zu gelangen, muss der Pilger eine Feuerwand durchschreiten und dabei die alten Gefühle von Hass und Rache ablegen. Übertragen auf die heutige politische Wirklichkeit heißt das, sich der Wahrheit über die Vergangenheit zu stellen, sie in ihrer ganzen Brutalität anzuerkennen und die wirklich Verantwortlichen zu benennen.