Mann? Frau? Hetero? Homo? Transsexuell? Hermaphrodit? Das dritte Geschlecht? Ein Mensch. Im Zentrum von „3rd“ steht der Mythos Sexualität, in Verbindung mit der Frage nach dem sozialen und biologischen Geschlecht.

Gemeinsam mit der Performancekünstlerin und Dramaturgin Snežana Golubović und dem kenianischen Musiker Olith Ratego entwickelte Morgan Nardi eine Performance, die Intersexualität auch als kreativen Prozess betrachtet. Er beschreibt diese immer noch als Tabuthema geltende Vielfalt der Identitäten als eine Suche zwischen Anpassung und Einordnung in das Dogma der Zweigeschlechtlichkeit. Die Performance bewegt sich zwischen den Dualitäten von Mann und Frau als Facetten des Menschseins und stellt sie in Frage.

Eine Produktion von Morgan Nardi, koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Dance Forum-Nairobi, Kenya.

Gefördert durch
das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, den Fonds darstellende Künste sowie das Auswärtige Amt. Unterstützt durch das Europäische Netzwerk studiotrade und das Z-Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt