Unvollendet wie Kafkas Text ist oft auch die Suche nach Verständnis und Geborgenheit, Frieden in uns und um uns herum. Das Tier im Bau, das sich nach Ruhe sehnt, jedoch zweifel- und angstgepeinigt ist, es könnte jeder von uns sein. Dieses Wesen reflektiert seine Existenz in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und sucht nach Lösung – auch nach Erlösung?

Das Theaterprojekt des Schauspielers Jörg Schulze-Neuhoff unter der Regie von Stefan Meißner bringt die Erzählung Kafkas als Solostück auf die Bühne. Unser „Bau-Plan“ ist es, zu einer Vorstellung zu laden, die dem, der dafür offen ist, eine Selbsteinkehr erlaubt, die sich mit nach Hause nehmen lässt. Wir rufen auf zu Interpretation, Kritik und Diskussion, denn „Die Welt ist mannigfaltig“!