Der Zeichentrick-Kurzfilm „Hermes & Aphrodite“ von Gregor Zootzky erzählt die Geschichte eines Mädchens, das in der Pubertät einen kleinen Penis bekommt und dem keine Brüste wachsen. Der Film eröffnet die Perspektive, ein umfassenderes und integratives Denken über das allgegenwärtige Zwei-Geschlechter-Modell hinaus zu entwickeln.

Die Ausstellung zeigt Szenenbilder, Skizzen und digitale Ausdrucke von Filmstills sowie Informationen zum Thema „Intersex“. Ein Thema, das in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Bis heute ist es Praxis, schon Kleinkinder operativ durch Beschneidung und hormonell zu behandeln. Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick auf die Haltung der Gesellschaft, der Politik und der Ärzte zu der Problematik.

„Hermes & Aphrodite“ wurde gefördert von:

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