Blind

Südkorea 2011, 111 Min., DF/Audiodeskription/Untertitel für Gehörlose/Tonfassung für Schwerhörige
Originaltitel: Beul-La-In-Deu
Regie: Ahn Sang-hoon

Ein Autounfall mit Fahrerflucht – doch zwei Menschen sind Zeugen der Szene: Die ehemalige Polizeistudentin Soo-ah, die erblindet ist, und der junge Gi-sub, der den Unfall gesehen haben will. Ein Ereignis, das kompliziert wird, da beide unterschiedliche Geschichten erzählen. Zuerst glaubt die Polizei der blinden jungen Frau nicht, doch sie beweist den Beamten, dass sie eine ebenso gute Zeugin ist wie ein Sehender. Wie sich herausstellt, ist der Fahrer ein Serienkiller, der sich nun auf die Jagd nach den unerwünschten Zeugen macht. Als es zum Showdown kommt, geraten Soo-ah und Gi-sub in Lebensgefahr. Doch ein Stromausfall, der alles verdunkelt, gibt Soo-ah einen Vorteil…
„Blind“ mischt Elemente von Thriller und Drama und porträtiert einen Menschen mit Sehbehinderung, der seine Umwelt auf eigene Art wahrnimmt. Verfremdete Bilder drücken dabei die subjektive Perspektive der Heldin aus – was sie hört, riecht, fühlt oder wie sie sich an etwas erinnert.
Kaum etwas ist spannender als der Mensch selbst – ihn zu beobachten und über ihn zu sprechen. Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch in Kooperation mit dem Allerweltskino e.V. Köln zeigt sechs Filme, die den Menschen zum Thema machen: Wie kommunizieren wir, wie nehmen wir die Welt wahr, wie überwinden wir oftmals gleiche Hürden mit unterschiedlichen Fähigkeiten?

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