Deaf Jam

USA 2011, 70 Min., Englische/ASL-Sprachfassung mit deutschen Untertiteln (auch für Gehörlose) /Audiodeskription/Tonfassung für Schwerhörige
Originaltitel: Deaf Jam
Regie: Judy Lieff

Zwei Sprachen, zwei Kulturen, ein Gedicht – das ist die Geschichte von Deaf Jam. Regisseurin Judy Lieff erzählt von der gehörlosen Schülerin Aneta aus New York, deren Eltern aus Israel eingewandert sind. Sie trifft in der Spoken Word Slam-Szene auf die hörende Tahani, eine Slam-Poetin, die aus Palästina stammt. Die beiden jungen Frauen bilden ein einzigartiges Performance-Duo, das die gerappte Lautsprache mit der Gebärdensprache verbindet. Der Film zeigt die Dynamik dieser Lyrik und beeindruckt mit der ausdrucksstarken Gestik und Mimik von Aneta und Tahani, die gemeinsam eine neue Form von Poesie erschaffen. Dabei stehen die beiden ebenso für die unterschiedliche Art, an ihrer Umwelt teilzuhaben, wie für die Möglichkeiten der Kommunikation über Grenzen hinweg – seien sie sprachlich oder politisch.

 

Kaum etwas ist spannender als der Mensch selbst – ihn zu beobachten und über ihn zu sprechen. Das inklusive Filmfestival der Aktion Mensch in Kooperation mit dem Allerweltskino e.V. Köln zeigt sechs Filme, die den Menschen zum Thema machen: Wie kommunizieren wir, wie nehmen wir die Welt wahr, wie überwinden wir oftmals gleiche Hürden mit unterschiedlichen Fähigkeiten?

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