Viele Menschen sterben bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, um ins „gelobte Land“ Europa zu gelangen. Da die Menschen als Bewohner von Binnenländern oft nicht schwimmen können, geben die bezahlten Schlepper ihren „Kunden“ Schwimmwesten für die gefährliche Überfahrt in einfachsten Gummibooten. Dabei können diese dünnen und billigen Westen ihren Zweck gar nicht erfüllen und gaukeln eine Sicherheit nur vor.

Die Installation zeigt original Schwimmwesten, die von der Künstlerin mit Sprichwörtern und comicartigen Zeichnungen bestickt sind. Die Kombination hinterfragt die Kontexte von Heimat, Flucht und globaler Migration. Zusätzlich ist eine Projektion mit dokumentarischem Fotomaterial des Fluchtwegs zu sehen.