Wie verändert sich der Heimatbegriff, wenn man alles verlassen muss?

Ein Überseecontainer als Ort, an dem Erinnerungen an Flucht und Heimat neue Perspektiven eröffnen. Tondokumente von Menschen aus Ostpreußen, die als Kinder und Jugendliche während des Zweiten Weltkriegs aus der Gegend von Kaliningrad, ehemals Königsberg, fliehen mussten, treffen auf Statements russischer Bürger, die nach dem Krieg aus verschiedenen Teilen der UDSSR in dieses Gebiet zwangsumgesiedelt wurden.

Die installative Gegenüberstellung von Zeitzeugen offenbart nicht nur persönliche Schicksale sondern fordert zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Heimatbegriff auf.

Galerie Lehm www.galerie-lehm.de